Yin und Yang
Organfunkt. – Zang Fu 2018-05-25T01:48:45+00:00

TCM – Organfunktionen – Zang Fu

Die Lehre der Speicherorgane Zang und der Hohlorgane Fu bilden das Kernstück der TCM. Man kann ihre Organfunktionen  als die Physiologie der chinesischen Medizin betrachten. Die Yin Organe Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere werden Zang Organe genannt. Sie speichern, bilden und transformieren die sogenannten reinen Substanzen Qi, Blut und Jing, welche durch den Körper zirkulieren und ihn nähren. Die Yang Organe Gallenblase, Dünndarm, Magen, Dickdarm, Blase und Dreifacher Erwärmer dagegen werden als Fu Organe bezeichnet. Sie sorgen für die Aufnahme, Trennung, Verteilung und Ausscheidung von Körpersubstanzen.

In einem Funktionskreis paaren sich jeweils ein Speicher- und ein Hohlorgan. Das Erde Element beinhaltet den Funktionskreis Milz und Magen, wobei ihre Aufgabe der Nahrungsmittelaufnahme und –verwertung, eingebunden ist in das Zusammenspiel der anderen Elemente und Funktionskreise. Eine Störung dieses Zusammenspiels zeigt sich in Symptomen der beteiligten Organe.  Beispielsweise kann eine gestaute Leberenergie den Funktionskreis Milz / Magen beeinflussen, in dem die Aufnahme der Nahrungsmittel oder die NM Verwertung gestört wird. Eine gestaute Leberenergie bedeutet allerdings nicht, dass das Organ Leber erkrankt ist, sondern vielmehr, dass es ein energetisches Ungleichgewicht gibt. In der TCM spricht man deshalb von Disharmoniemustern. In der Behandlung möchte man die Funktionen der Zang Fu Organe stärken oder wieder ins Gleichgewicht bringen.