In der chinesischen Medizin werden Pollen als exogenes Pathogen betrachtet. Ist das Immunsystem schwächer als das exog. Pathogen, gibt es eine allergische Reaktion.
Bei schwacher Symptomatik stärkt man das Immunsystem mit Akupunktur, Schröpfen und/ oder Gua Sha. Eine Kräuterrezeptur stärkt/belebt Qi und Blut. Bei starken Symptomen richtet sich die Behandlung mehr gegen das Pathogen, d.h. die oben genannten Methoden werden ausleitend eingesetzt, die Kräuterrezeptur lindert eher vordergründig Juckreiz und Schwellung der Nase, Rötung der Augen, Kratzen der Rachenschleimhaut. Sekundär wird das Stärken des Immunsystems ergänzt.
Nach meiner Erfahrung werden Patienten, die Heuschnupfen mit chin. Medizin behandeln im Verlauf des Jahres weniger anfällig für Erkältungen. Aber auch Patienten die sich im Herbst/ Winter wegen Infekt Anfälligkeit behandeln lassen haben im Frühling weniger starke Heuschnupfensymptome.
Tipps bei milden Symptomen
Nasenjucken: Nasensalbe von Dr. Andres (Stadelhofen Apotheke), sie schützt, deckt die Nasenschleimhaut mit einem feinen Film am, sodass die Pollen weniger Angriffsfläche haben.
Gerötete, juckende Augen: strahlender Augen Tee, kann man zubereiten lassen in der St. Peter Apotheke, Zürich oder Bergapotheke Zürich
50g GoJi Beeren (chin: Gou Qi Zi) 50g Crysanthemenblüten (chin. Ju Hua)